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Prozesse automatisieren in der produzierenden Industrie

Prozesse automatisieren in der produzierenden Industrie

Wie wird die Produktion der Zukunft aussehen? Diese Frage müssen sich Unternehmen in der produzierenden Industrie stellen. Die digitale Transformation prägt weltweit die Wirtschaft, und die Automatisierung in der Industrie ist nicht länger eine Frage des "ob", sondern des "wann". Wir befinden uns mitten im digitalen Wandel.

Bereiche der Automatisierung in der Industrie

In vielen Bereichen der Industrie kann Automatisierung dabei helfen, Prozesse schneller und effizienter abzuwickeln:

  • Be- und Verarbeitungsvorgänge
  • Fördervorgänge
  • Handhabungs- und lagertechnische Vorgänge
  • Entwicklungen
  • Produktionsplanungen
  • Steuerungsvorgänge

Vorteile Prozessautomatisierung
Vorteile der Prozessautomatisierung

Automatisierung vs. Digitalisierung


Digitalisierung ist nicht gleich Automatisierung. Der Begriff Digitalisierung beschreibt zunächst einmal nur den digitalen Wandel von Papierdokumenten hin zu digital abrufbaren Daten. 

Prozesse werden elektronisch und revisionssicher archiviert, somit wird die manuelle Suche ersetzt und das standortübergreifende Arbeiten gefördert.

Fallbeispiel:
Dokumente, die zu einem Projekt gehören, liegen in diversen Ordnerstrukturen auf dem Laufwerk, in E-Mail-Postfächern oder sogar in Papierform vor.

Für die Verantwortlichen ist es mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden, die relevanten Dokumente in der aktuellen Version zu finden.

Mit einer digitalen Projektakte werden alle wichtigen Dokumente des Projekts an einem zentralen Ort abgespeichert, auf den alle Beteiligten Zugriff haben.

Ebenso werden die verschiedenen Versionen abgespeichert, sodass man immer den neuesten Stand der Dokumente hat.

Die Automatisierung

Die Automatisierung kann dann im zweiten Schritt erfolgen. Den Grundbaustein dafür legt die Digitalisierung. Ein Arbeitsprozess, der vorher manuell von einem Mitarbeiter getätigt werden musste, wird nun vom System automatisch übernommen.

Fallbeispiel:

In einem Unternehmen sind digitale Projektakten bereits im Einsatz. Jetzt steht die Automatisierung eines bestimmten Prozesses mit diesen Akten an. Ein Beispiel dafür wäre die Automatisierung des Freigabe- und Genehmigungsprozesses.

Vorher wurde dieser Prozess manuell abgewickelt, oft durch den Austausch von E-Mails hin und her. Nun wird dieser Ablauf automatisiert, wodurch jeder Mitarbeiter lediglich seine Zustimmung geben muss.

Danach wird der Prozess automatisch zum nächsten Ansprechpartner weitergeleitet.

Vorher wurde dieser Prozess manuell abgewickelt, oft durch den Austausch von E-Mails.

Nun wird dieser Ablauf automatisiert, wodurch jeder Mitarbeiter lediglich seine Zustimmung geben muss. Danach wird der Prozess automatisch zum nächsten Ansprechpartner weitergeleitet.

So werden Mitarbeiter entlastet und es wird Zeit für wertschöpfende Aufgaben geschaffen.

Anwendungsbeispiele in der produzierenden Industrie

Viele Unternehmen erkennen bereits die Notwendigkeit, digitaler zu werden. Doch der erste Schritt in Richtung digitaler Wandel ist oft die größte Hürde. 

Ausreden wie "wir haben keine Zeit dafür" oder "das Budget ist anderweitig verplant" können sich später negativ auf ihre Arbeitsweise auswirken oder im Vergleich zum Wettbewerb nachteilig sein.

Ein erster Schritt zu mehr Digitalisierung sind zum Beispiel digitale Aktenstrukturen für die Industrie.

Sie bieten einen umfassenden Überblick über alle Projektdaten und Dokumente. Digitale Maschinenakten mit durchgängiger Struktur enthalten sämtliche Informationen, die jederzeit abgerufen werden können. 

Selbst komplexe Maschinenkonstruktionen und Anlagenpläne lassen sich mithilfe digitaler Fachlösungen problemlos in Projektakten exportieren und abrufen. Zudem ist das Teilen und Bearbeiten mit externen Dienstleistern gewährleistet, was viele Industrieunternehmen bereits nutzen.

Die Produktionsverwaltung profitiert im digitalen Zeitalter nicht nur von digitalen Akten, sondern auch von der Integration eines Dokumentenmanagement-Systems. 

Viele produzierende Gewerbe setzen seit Jahren auf eine intelligente Anbindung aller Fachbereiche. Dies umfasst die Lenkung der fertigungs- und qualitätsrelevanten Dokumente bis hin zur Archivierung, Prüfung, Freigabe, Versand und Verknüpfung ausgehender Dokumente aus SAP.

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